RLGClaim

Informationen

Schwerbehinderte Fahrgäste

Rollstuhl an Haltestelle

Personen mit einer schweren Behinderung steht eine unentgeltliche Beförderung mit Nahverkehr mit Bus und Bahn zu, wenn sie eine erhebliche Gehbedinderung (G) oder eine außergewöhnliche Gehbehinderung (aG) haben, blind (Bl), gehörlos (GL) oder hilflos (H) sind. Sie erhalten auf Antrag von ihrem zuständigen Versorgungsamt zu ihrem Schwerbehindertenausweis mit organgfarbenem Flächenaufdruck ein Beiblatt mit Wertmarke. Die Eigenbeteiligung für das Beiblatt kostet jährlich 72 Euro oder halbjährlich 36 Euro.

 

Kostenlos erhalten schwerbehinderte Menschen die Wertmarke, wenn Blindheit (Bl) oder Hilflosigkeit (H) vorliegt sowie beim Bezug folgender Leistungen:

Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes nach SGB II

Grundsicherung nach SGB XII

laufende Leistungen für den Lebensunterhalt nach SGB XII oder SGB VIII

laufende Leistungen nach §§ 27a BVG oder §§27d  BVG 

 

Der Schwerbehindertenausweis mit orangfarbigem Flächenaufdruck zusammen mit Beiblatt und gültiger Wertmarke berechtig zur kostenlosen Nutzung weiter Teile des Nahverkehrsangebotes im gesamten Bundesgebiet.

 

Schwerbehinderte, die in ihrem Ausweis einen Eintrag "Berechtigung zur Mitnahme einer Begleitperson" (B) haben, können im Nahverkehr und im Fernverkehr eine Begleitperson kostenlos mitnehmen. Das gilt auch, wenn der Schwerbehinderte selber nicht freifahrtberechtigt ist.